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Dunkle Wolken, die sich in einem tropischen Platzregen entluden, leiteten die diesjährige Verabschiedung des ersten G8 Jahrganges ein. Doch wie bestellt, erstrahlte rechtzeitig zum Fototermin die Sonne und setzte alles wieder ins rechte Licht.

Am Freitag, den 1.7., verabschiedeten wir den ersten G8 Jahrgang im Bürgersaal der Stadt Stadtbergen. Die Neuabiturienten präsentierten sich in einer Abendrobe, mit der sie zum Ausdruck brachten, wie wichtig dieser Termin in ihrem Leben war. Nach einem kleinen Aperitif leiteten die beiden Moderatoren Fabian Tögel und Johannes Uhl gekonnt durchs Programm, das mit dem Oberstufenchor unter der Leitung von Fr. Mader und der Solistin Sema Fidan seinen ersten Höhepunkt erlebte.

Den Auftakt der Reden machte der Schulleiter Hr. Kretschmer, indem er über den Amtmann Aloisius auf die Unzulänglichkeiten des bayerischen Kultusministeriums bei der Umsetzung des ersten G 8 Jahrganges hinwies. Der Elternbeirat, vertreten durch Fr. Kröner, die als Mutter einer Abiturientin selbst betroffen war, wies auf die Leistungen aller Betroffenen, Schüler und Lehrer, hin, nicht ohne auch einige Anregungen für Verbesserungen zu geben. Danach zeichnete sie die beiden besten Seminararbeiten der Schüler Wagner Franziska und Bentlage Niklas aus. Der Vorsitzende des Fördervereins, Hr. Haible, versuchte der „Kreativität des Kultusministeriums" etwas Gutes abzugewinnen, indem er die Konfrontation mit diesem Verhalten als „Vorsprung für das spätere Leben" sah. Die Philisteria Mercatura, vertreten durch den ehemaligen Schüler Zwick, machte den „neuen Altfuggeranern" das Angebot, den schulischen Heimatverlust durch die neue Heimat in der Studentenverbindung zu finden.

Die Reden der beiden Schulsprecher Jenny Mägel und Ole Ebsen ließen nach einem gekonnten filmischen Vorspann die letzten 2 Jahre Revue passieren. Mancher Kollege fand sich hierbei mit seinen Eigenheiten wieder. Der Schulleiter Hr. Kretschmer rundete das Ganze durch seine Rede ab, indem er Platons Höhlengleichnis und die Erzählung der Besteigung des Mont Ventoux durch Francesco Petrarca als zwei wichtige Sichtweisen des Lebens den Abiturienten zu vermitteln versuchte. Nach diesem „langweiligen Teil" (Zitat Fabian Tögel) leiteten 2 Stücke der Big Band die beiden Höhepunkt des Abends, eine filmische Dokumentation der letzten 8 Schuljahre des Schülers Steyer Florian und die Verleihung der Abiturzeugnisse, ein. Jeder trat einzeln unter Abspielen seines Lieblingsstückes auf die Bühne und erhielt von Hr. Kretschmer das hart erkämpfte Dokument.

Ein sehr opulentes Büffet rundete den gelungenen Abend ab. Danksagungen an besonders engagierte Schüler und Lehrer und der Vortrag eines irischen Volksliedes durch den Kurs von Hr. Uhl bildeten dann den Schlusspunkt eines Abends, der in einem würdigen Rahmen für dieses Ereignis gefeiert werden konnte und dadurch allen (hoffentlich) in langer und guter Erinnerung bleiben wird.

Weitere Bilder der Abiturfeier (fotografiert von Christoph Otillinger) finden Sie in der neuen Galerie der Schulhomepage intern!


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