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Am Donnerstag, den 8. Oktober, an welchem wie jedes Jahr der Wandertag der Klassen 5-11 stattfand, wurde für die K12 und K13 der alljährliche Projekttag organisiert.

Das Thema diesmal: Studien- und Berufsorientierung

Treffpunkt war um 8:10 Uhr im Veranstaltungsraum B08, in welchem Frau Weldert von der Bundesagentur für Arbeit extern.gif zunächst der K12 die verschiedenen Möglichkeiten sich weiterzubilden vorstellte und zahlreiche Ansprechpartner sowie Links im Internet aufführte, bei denen man sich als Schüler und Student beraten lassen kann.

 Nach dem einstündigen Vortrag, der sehr informativ gestaltet war, teilten sich die Schüler in fünf Gruppen auf, wobei hier eine Gruppe mit Herrn Denzel zur Bundesagentur für Arbeit ging um dort den Workshop „Berufsfelder“ durchzuführen. Eine andere Gruppe nahm an diesem Workshop „Berufsfelder“ im Schulhaus teil. Die Gruppen drei und vier hatte die Möglichkeit an einem der beiden Bewerbertrainings teilzunehmen. Ein Bewerbertraining wurde von Frau Füller intern.gif von der Siemens AG extern.gif, dem Partnerunternehmen unserer Schule, und das andere von Herrn Luichtl von der Barmer Ersatzkasse extern.gif angeboten. Eine weitere Gruppe besuchte das Seminar „Rhetoriktraining“.

Ziel beim Rhetoriktraining, welches von Herrn Scheidl vom KHG-Carrer-Training extern.gif organisiert wurde, war es, die verschiedenen Aspekte des Verhaltens und Auftretens bei einer Rede/ Präsentation kennen zu lernen und zu versuchen, diese dann in einer Übungssituation anzuwenden. Das zentrale Prinzip trug den Namen SLASH, was abgekürzt steht für:

  • Stand
  • Lächeln
  • Augen(kontakt)
  • Sprache
  • Hände

Zunächst erläuterten Herr Scheidl und sein Partner Ben, dass wir sie duzen sollen, soweit wir einverstanden wären. Das war natürlich kein Problem, besonders nicht als uns erklärt wurde, dass <duzen> erstens den Abstand zwischen den Gesprächspartnern verkleinert und zweitens das Gehirn, also wir, sehr viel mehr mitnehmen würden aus diesen drei Stunden Rhetoriktraining. Daraufhin folgte die Einführung in das SLASH-Prinzip, welches von Ben anschaulich und interessant dargestellt wurde. Kein Wunder, beherrschte unser Trainer doch alle Aspekte perfekt, sodass wir gar nicht anders konnten als ihm zuzuhören. Außerdem verdeutlichte Ben uns, dass es bei jeder Vorstellung nebst den Argumentationsstrukturen, doch vor allem auf die Persönlichkeit ankäme, da der Sachinhalt selbst bei vollkommener Korrektheit langweilig und uninteressant wirken kann, wenn der Redner es nicht versteht, das Publikum/die Zuhörer mit einzubinden. In der letzten Stunde erfolgte eine Teilung der Gruppe in zwei Kleingruppen, die jeweils mit Ben oder Michi das Gelernte anwenden sollten. Dies heißt, dass jeder Schüler vor der Gruppe einen kleinen Vortrag zu einem ihm frei zu wählenden Thema halten sollte, während er dabei von einem anderen Schüler mit der Videokamera aufgenommen wurde. Nach jedem Vortrag diskutierten die Schüler dann zusammen mit den Leitern die verschiedenen SLASH-Aspekte und wie diese jeweils mehr oder weniger gut vom Schüler umgesetzt worden waren. Gerade diese Übung hatte den positiven Effekt, dass die Schüler teils zum ersten Mal vor einer größeren Gruppe sprechen mussten, jedoch nichts Negatives zu befürchten hatten. Die darauf folgende Besprechung zeigte den Schülern noch mal ganz klar, was sie verbessern können, um sich später in der Klasse oder im Beruf besser zu präsentieren.

Nach der Mittagspause fanden für die verschieden Gruppen dann wiederum ein Rhetorik-, ein Bewerbertraining und der Workshop “Berufsfelder“ statt.

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Zentraler Bestandteil bei dem Workshop „Berufsfelder“, welcher in der Schule im Computerraum A402 unter der Betreuung von Herrn Kraus durchgeführt wurde, war ein Fragenkatalog, welcher von jedem Schüler mit Hilfe verschiedener Informationsbroschüren und dem Internet beantwortet werden sollte. Die ersten allgemeinen Fragen bezogen sich auf die Studiengänge, welche prinzipiell für den Schüler in Frage kommen, aber sie regten auch zur Benutzung verschiedener Internetseiten wie den Hochschulkompass an, die im Verlauf des Workshops noch gebraucht wurden. Auf die allgemeinen Fragen folgte dann die entscheidende Frage, welchen Beruf man selber in Betracht ziehe. Als Abschluss sollten dann die Schüler, die sich für dasselbe Berufsfeld interessierten, zusammen ein Plakat zu diesem erstellen.

Diese Plakate wurden dann am folgenden Tag vorgestellt, so dass die gesamte K12 einen Eindruck von den verschiedenen Berufen und deren Situation bekam. Diese Präsentation diente gleichzeitig als Anstoß zu eigenen Überlegungen und zeigte manchem Schüler, dass ein ihm unbekanntes Berufsfeld vielleicht doch von größerem Interesse für ihn sein könnte.

Am zweiten Tag fanden zudem weitere Informationsveranstaltungen statt. Über die Angebote der Hochschule Augsburg informierte Frau Dr. Fink-Heuberger von der Hochschule Augsburg. Frau Asam von dem Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik bot eine Schülerinformation zu mathematisch und naturwissenschaftlichen Studiengängen an der Universität Augsburg an. Sehr anschaulich und lebendig präsentierte Frau Wickert vom Stadtjugendring Augsburg ihre Erfahrungen, die sie während eines Auslandsjahres in Australien sammeln konnte. Sie ergänzte ihre persönlichen Erlebnisse durch einen ausführlichen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes nach nach dem Abitur.

Abschließend kann man sagen, dass dieser erste Projekttag enorm wichtig und daher sehr sinnvoll für die Schüler war. Er zeigte, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig zu informieren und dass man als Schüler der 12. Klasse nun schon mal anfangen sollte, sich Gedanken über das spätere Studien- oder Berufsleben zu machen. Er bot dank des Vortrages von Frau Weldert zudem zahlreiche Informationen über die Kontaktstellen, an welche man sich wenden kann, wenn man selber nicht durchblickt oder einfach mal seine Fähigkeiten testen möchte. Vielen Schülern wurde an diesem Tag bewusst, dass es auch ein Leben nach dem Abitur gibt, auf das man sich als junger Mensch vorbereiten muss, denn schließlich sind falsch gewählte Studiengänge oder Ausbildungen immer ein Verlust von kostbarer Zeit. Als Schüler muss man sich deswegen im Klaren sein über seine Ziel und Fähigkeiten, und um dies herauszufinden, bot der Projekttag Anstoß und Ansporn, es zu tun.

Folglich bedankt sich die gesamte K12 bei Frau Felber für die Organisation dieses tollen Projekttages, da dies keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Ein besonderer Dank gilt aber auch dem Elternbeirat und dem Förderverein des Jakob-Fugger-Gymnasiums für ihre finanzielle Unterstützung, ohne die die Durchführung des Studientags nicht möglich gewesen wäre.

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