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Mit der erfolgreichen Qualifikation für das FLL Finale Zentraleuropa im Rücken, war für uns klar, dass wir uns noch weiter steigern mussten. Am letzten Schultag vor Weihnachten durchliefen wir daher ein exklusives Teamtraining mit Sibylle Schönert von der ZIEL-Personalentwicklung und Trainings GmbH. Wir konstruierten einen neuen Roboter, programmierten noch komplexere Programme und entwickelten unser Seniorenhandy - den ISenior - für die Forschungspräsentation weiter.

FLL_Final_HP_4Mit dem VIP-Shuttle der Firma Spindler und unserem Stammchauffeur Rolf ging es am Freitag, 11.1.2013 nach  Obrigheim, wo wir uns am Mittag in unserem Hotel einrichteten und danach zur Realschule Obrigheim fuhren. In der großen Sporthalle, in der die besten 24 Teams der FLL-Saison 2012/2013 (von ursprünglich 893 Teams!) ihre Vorbereitungstische belegt hatten, würden die Robot-Games stattfinden, während die anderen Prüfungen in die Klassenzimmer verlegt wurden. Im EM-Fight gab es zudem eine weitere Wettbewerbskategorie, die schon am Freitagnachmittag stattfand: die Live-Challenge, in der wir uns innerhalb von 30 Minuten für eine von drei bis dato unbekannten Aufgaben, die sich in Schwierigkeit und Punktzahl unterschieden, entscheiden mussten. Wir wählten und lösten natürlich die anspruchvollste Aufgabe, die satte 110 Punkte Zuschlag auf die beste Runde unserer am Samstag zu bestreitenden Robot-Games einbrachte.

Nach einigen Anpassungen am Robot-Game ging es dann zum gemeinsamen Essen mit den anderen Teams aus  Österreich, Bulgarien, Schweiz, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und Deutschland und dann zur internationalen Teamparty. Zurück im Hotel probten wir noch zwei Stunden die Forschungspräsentation für den Wettbewerbstag ein.

Am nächsten Morgen packten wir nach dem Aufstehen sofort unsere Sachen und stärkten uns am opulenten Frühstücksbuffet. Um 8:00 Uhr wartete vor dem Hotel schon das Taxi, das uns zum Wettbewerb fuhr. Dort trafen wir auch Frau Werkmeister, die uns nicht nur im Vorfeld des Wettbewerbs, bei der Übersetzung und beim Einstudieren der Forschungspräsentation, die bei einer Europameisterschaft „standesgemäß" in englischer Sprache abzuhalten war, geholfen hatte, sondern uns auch am Wettbewerbstag beistand Laughing!

Um 9:30 Uhr ging es zum Teamwork, bei dem wir zuerst schätzen sollten, wie oft wir einen 1,3m mal 1m großes Stofflaken falten könnten, ohne dass ein Teammitglied vom Stofflaken stürzen würde. Wir schätzen, dass wir es drei Mal schaffen würden und setzen dieses auch souverän um.

Danach ging es zum Robot-Design. Wir erklärten der dreiköpfigen Jury die Programme und unseren Roboter samt selbst gebauten Werkzeugen. Dann ging es zur Forschungspräsentation, die uns sehr souverän gelang. Aus Zeitgründen konnte die Jury leider den ISenior nicht selbst testen und so blieben offenbar einige Fragen offen. Am Nachmittag starteten die berüchtigten Robot-Games. Zunächst lief es nicht besonders gut. Im zweiten Lauf konnten wir dann aber überzeugen und hofften auf eine weitere Verbesserung im dritten und letzten Lauf, die aber leider nicht eintrat. So blieb am Ende nur Platz 18 in dieser Kategorie. Insgesamt erreichten wir Platz 17 und konnten damit noch ein Team der Meisterschaften in Innsbruck hinter uns lassen.

In den vier Monaten haben wir gelernt, was man als Team alles erreichen kann, wenn man sich ein ehrgeiziges Ziel setzt und auch einiges an freier Zeit investiert!

Sponsoren_FLL_EM

Abschließend danken wir unseren Betreuungslehrern Jürgen Kraus und Jörg Haas für die unermüdliche Unterstützung in vielen Extraterminen auch während der Ferien und Andrea Werkmeister, die kurzfristig in unser Team eingestiegen ist und unser Englisch deutlich aufpoliert hat und viele kreative Impulse für die Präsentation setzte. Darüber hinaus danken wir dem Cluster für Mechatronik & Automation, der SIEMENS AG und der Stadt Augsburg für die finanzielle Unterstützung, ohne die wir diese bereichernde Erfahrungen nicht hätten machen können. Fujitsu Deutschland danken wir für die Bereitstellung eines leistungsfähigen Laptops für unsere Forschungspräsentation.

Weitere Bilder von der Europameisterschaft finden Sie in der Fuggerschen Fotogalerie.

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