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nanotruck09_1.jpgDie Mitglieder des P-Seminars nanotechnology@jfg trafen sich am Freitag Nachmittag gegen 16 Uhr am Messezentrum Augsburg um eine Spezialführung im nanoTruck extern.gif mitzumachen. Zuerst begrüßte uns Dr. Döring und erzählte uns daraufhin anhand einiger Beispiele in wie vielen Bereichen Nanotechnologie schon eingesetzt wird/wurde. Es gibt unterschiedlichste Bandbreiten: In der Medizin, der Energietechnik, der Lichttechnik usw.

Was mich bei seinem kleinen Vortrag besonders fasziniert hat war, dass Gold sich purpurrot färbt, wenn die einzelnen Goldpartikel nur noch in der Größenordnung Nanometer vorliegen. In der Antike wurde dies schon für Fensterfarben verwendet. Ein bestimmter Farbanteil wird dabei im Bereich des sichtbaren Lichts absorbiert.

nanotruck09_2.jpgDanach konnten wir noch Fragen stellen und uns im nanoTruck umsehen. Jeder sollte sich mindestens zwei besonders interessante Exponate aussuchen und sich dazu Notizen machen. Ich habe mich gefragt, wie der Biofarbstoff Bacteriorhodopsin als Druckfarbe für fälschungssichere Dokumente funktioniert und deshalb gezielt dort nachgeforscht. Durch Lichteinstrahlung verändert sich nämlich die Farbe von lila nach gelb (-> nach Lichtbestrahlung). Danach nimmt es wieder seine ursprüngliche Farbe an, also lila. Man verwendet diesen Biofarbstoff für z.B. Dokumente, Ausweise, Scheckkarten …

Des Weiteren habe ich mich für die Anwendungen der Nanotechnologie im Bereich Gesundheit interessiert. Nanoteilchen werden schon in der Krebstherapie angewendet. Glatte Schichten aus wasserabweisenden Nanomaterialien, die leichter zu reinigen sind, verwendet man u.a. bei Hörgeräten. Zusammenfassend fand ich den Besuch im nanoTruck sehr informativ. Besonders hervorzuheben ist, dass es Versuche gab, bei denen man durch einen Knopfdruck sehen kann, was die Nanotechnologie alles bewirkt. Dadurch konnte man sich ein Bild davon machen und sich diese besser einprägen.

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