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logo_new_small.jpgDllp_logo_de_klein.jpgie deutsche Comenius-Gruppe begann das zweite Projektjahr mit den Vorbereitungen für die Projektwoche in Spanien, die vom 3. bis zum 10. Oktober 2009 stattfand (siehe eigener Bericht intern.gif). Dazu stellten die teilnehmenden Schüler Präsentationen zusammen, die Ergebnisse und Auswertungen von mehr als 30 Experimenten aus den Bereichen Solar-, Wind- und Wasserkraft und Biogas enthielten, wobei die Präsentationen auch ihre eigenen Ideen für die Versuche in der zweiten Projektphase vorstellen sollten. Die Präsentationen sollten dabei nicht nur Teilnehmer aus anderen Ländern über die Fortschritte der jeweiligen Projektgruppe informieren, sondern auch die internationale Zusammenarbeit fördern und sogar die Bildung von länderübergreifenden Gruppen ermöglichen.

Die Projektwoche in Spanien stellte einen der Höhepunkte des laufenden Projekts dar. Die spanischen Lehrer und Schüler organisierten eine beeindruckende Woche mit einem begeisternden und ehrgeizigen Programm, das uns sowohl wichtiges Know-How über regenerative Energien vermittelte, als auch kulturelle Einblicke durch Fahrten nach Alcala de Henarez, Toledo und Madrid gewährte. Am letzen Tag vor der Abfahrt gab es außerdem ein bunte Abschiedsparty, die von den spanischen Schülern selbst organisiert wurde. Durch die Berichterstattung über das Internet und ständig aktualisierte Fotogalerien waren wir in der Lage, während unseres Auslandsaufenthaltes mit den Schülern in Deutschland in Verbindung zu bleiben.

Nach der Rückkehr der Schüler aus Spanien und dem anschließenden Infonachmittag für die zu Hause gebliebenen Schülerinnen und Schüler und die interessierten Lehrkräfte, ging es am 30. Oktober zum Wasserkraftwerk am Mühlbach, das seltene Einblicke in den Aufbau einer Turbine gewährte. Bei der  Solargruppe, die beschloss eine Solarlampe für Kinder zu bauen, die keinen Zugriff zu einen Versorgungsnetz haben. arbeiteteten italienische und deutsche Schüler in diesen Wochen eng zusammen. Sie bemühten sich, die passende Ausrüstung für ihre autonome Aufladestation zu finden, was ihr letzendlich auch gelang. Die Arbeiten hinsichtlich der Auflademodifikationen wurden kurz vor Weihnachten beendet. Momentan beschäftigt sich die Gruppe mit der Integration der Solarzelle in den Schaltkreis.

Die Wasserkraftgruppe beschäftigte sich zeitgleich mit den technischen Daten ihrer Wasserschnecke, wobei sie mithilfe der spanischen Teilnehmer mit einer dort ansässigen technischen Schule in Kontakt treten konnten. Diese half dabei, ein CAD-Abbild des endgültigen Aufbaus zu erstellen. Des weiteren führten sie zusätzliche Berechnungen zum Aufbau durch. Als Nächstes kontaktierten die Schüler die Firma ''voxeljet'', die für ihr besonders präzises und umweltfreundliches Herstellungsverfahren bekannt ist. Voxeljet entschied sich für eine Kooperation und stellte unverbindlich ein verkleinertes Modell der Schnecke her. Derzeit befasst sich die Gruppe mit dem Aufbau eines Wasserkreislaufs und anderer zugehöriger Bauteile zum Test der Wasserschnecke.

Die Biogasgruppen aller drei Länder entschlossen sich in Spanien zur Kooperation, da sie ein gemeinsames Hauptziel haben: die Herstellung von Biodiesel aus geeigneten Pflanzenölen der jeweiligen Länder (Sonnenblumen, Oliven, Raps usw.) unter Berücksichtigung von Qualitätsmerkmalen. Die deutschen Schüler entschieden sich zunächst, selbst Raps anzupflanzen. Da aber nur eine einzige Pflanze die zur Produktion notwendigen Blüten ausbildete, was wahrscheinlich auf die ungünstigen Wetterbedingungen zurückzuführen ist, mussten sie Rapssamen kaufen. Nachdem sie den Extraktionsprozess verfeinert hatten, erhielten sie Rapsöl, und versuchten daraus Biodiesel herzustellen, wobei leider die von ihnen gefundenen Anleitungen nicht zur Produktion von ausreichenden Mengen Biodiesel eingesetzt werden konnten, woraufhin sie mit den spanischen Kollegen über dieses Problem diskutierten.

Die Schüler führten außerdem einen Chat mit dem europäischen Parlamentsabgeordneten Ioannis Tsoukalas intern.gif durch, mussten aber feststellen, dass dieser Atomenergie favorisiert, und nicht auf die Fragen der Schüler einging. Traditionell beendeten die Schüler das Jahr mit einer Videokonferenz und dem Öffnen von Weihnachtspaketen. Die deutschen Schüler fertigten als Überraschungsgeschenk eine Videoführung über den traditionellen Augsburger Weihnachtsmarkt an. Alles in allem war es ein gelungener Start in das zweite Jahr und gleichzeitig ein fröhlicher Jahresabschied!

Weitere Bilder finden Sie hier intern.gif!
Den ausführlichen Bericht mit vielen weiteren Bildern finden Sie hier intern.gif!

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