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Am 24.11.2005 referierte Christian Gottfried Dierig im Rahmen des FuggerForums über

„200 Jahre Dierig - Unternehmen und Unternehmer im Wandel“

Herr Dierig, der das Unternehmen im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit von 1953 bis 1990 leitete und seither dem Aufsichtsrat angehört, stellte die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers in den Mittelpunkt seiner Ausführungen.

Christian Gottfried Dierig

In der sechsten Generation wird das einst größte Textilunternehmen Kontinentaleuropas mit ehemals rund 15.000 Beschäftigten als Familienunternehmung geführt.

Die Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern, die Notwendigkeit, ohne staatliche Subventionen auskommen zu müssen, sowie die Eigeninitiative stellte Herr Dierig als typisch für den mittelständischen Unternehmer dar. Als Beispiel hierfür steht die Nachkriegszeit, als die schlesische Fabriken durch die Vertreibung verloren und die Produktionsstätten in Augsburg zerstört waren.

Um 1910 ist Dierig in Langenbielau eine eigene Stadt

Durch die dem Auditorium zugewandte Art seines Vortrages, der durch zahlreiche Anekdoten aus der Familiengeschichte angereichert wurde, wurde jedem Zuhörer schnell klar, dass Herr Dierig nicht nur über das Unternehmertum spricht, sondern es auch lebt. 200 Jahre Dierig - ein historisches Dokument, Unternehmergeist und eine faszinierende Persönlichkeit, die mit großem Applaus verabschiedet wurde.

Dierigsches Stoffmuster um 1880 (Türkisch Rot) 

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