AmnestyDieser Dank gilt den 113 Schülerinnen und Schülern, die sich im Dezember 2019 am Amnesty International Briefmarathon beteiligten. Sie wandten sich in Briefen, welche sie teilweise in verschiedenen Fremdsprachen verfassten, direkt an Regierungen und appellierten an diese, die Menschenrechte zu achten. Darüber hinaus schrieben sie an zahlreiche verfolgte und bedrohte Menschen, um ihnen auf berührende Art und Weise ihr Mitgefühl auszusprechen, Trost zu spenden und Mut zuzusprechen in ihrem Kampf gegen staatliche Willkür und Ungerechtigkeit.

Dabei wurden unsere Schülerinnen und Schüler Teil einer großen solidarischen Gemeinschaft, denn insgesamt wurden 2019 in Deutschland im Rahmen des Briefmarathons 293.227 Briefe und E-Mails verschickt, um Menschen in Not und Gefahr zu helfen.

So konnten unsere Schülerinnen und Schüler die Erfahrung machen, dass ein vermeintlich unscheinbarer Brief, eine E-Mail oder eine Petitionsunterschrift bewirken können, dass unschuldig Inhaftierte freigelassen, Folter verhindert und Menschen vor unfairen Prozessen gerettet werden können. Sie setzten sich für mutige Menschen wie Yasaman Aryani ein, die gegen die Kleiderordnung im Iran protestiert hatte oder für Marinel Sumook Ubaldo, die sich auf den Philippinen für den Klimaschutz engagiert.

Hoffentlich wird für sie der Einsatz unserer Briefeschreiber so erfolgreich sein wie für den Blogger Mahadine aus dem Tschad, für den sich zahlreiche unserer Schülerinnen und Schüler während des Briefmarathons 2017 eingesetzt hatten. Im April 2018 ordnete ein Gericht seine Freilassung an. Ein Erfolg, der dem Einsatz all derjeniger geschuldet ist, die sich für ihn mit ihren Briefen stark gemacht hatten.

Vielen Dank an alle, die ein solch großartiges Engagement gezeigt haben und natürlich auch an all die Lehrkräfte, die die Schreibenden unterstützt und betreut haben!