
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt“
Deutschunterricht
„Irgendwie total echt“
Wo wir – Schüler, Eltern, Lehrer – hinsehen und hinhören, können wir auf eine Sprache treffen, die uns nachdenklich machen kann. Wir haben uns aber daran gewöhnt und leben zwischen Simsen und Festklammern an aussterbenden Genitivformen. Schon allein dieses Spannungsfeld verlangt vom Deutschunterricht immer wieder neue Aufgaben und ein anderes Selbstverständnis. Was ist richtig in einer Welt, die von Werbesprache und modernen Kommunikationsmedien geprägt ist und in der die Feuilletons der deutschen Presse das Tagebuch einer Sechzehnjährigen zum Bestseller küren?
Doch kommen neue Anforderungen noch aus ganz anderen Bereichen. In der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums wurde das Fach Deutsch zu einem für alle Schüler verpflichtenden schriftlichen Abiturfach. Und während allgemein ein Rückgang der Sprach- und Lesekompetenzen beklagt wird, kommen immer mehr Schüler eines Jahrgangs auf das Gymnasium. Dem Deutschunterricht kommt eine zentrale Aufgabe dabei zu, den Schülern zu einem erfolgreichen Abschluss zu verhelfen. Die Deutschlehrer des Jakob-Fugger-Gymnasiums wissen, dass das gelingen kann und sie engagieren sich über den Unterricht hinaus, die Kinder und Jugendlichen mit einer unserer Zeit angemessenen Bildung auf Leben und Beruf vorzubereiten.
Franz Strieder