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Am Donnerstag, den 11.11.2010, besuchten wir als W-Seminar Plattentektonik, die Sonderausstellung „Die Erde im Visier“ im Museum „Mensch und Natur“ in München. Bei dieser Ausstellung ging es um die Fernerkundung der Erde durch Satelliten. Dabei werden Satelliten für verschiedene Zwecke genutzt. Zum einen werden sie für Wetterprognosen und Klimageschehnisse eingesetzt, zum anderen erfüllen sie weitere wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel die Erkundung der Natur und Umwelt, Rohstoffsuche und die Erforschung des Erdinneren und der Außenansicht der Erde. Um Bilder von der Erde zu machen, sind Satelliten mit Sensoren ausgestattet, die die elektromagnetischen Wellen, die von der Erde reflektiert werden, aufnehmen und sie in Falschfarbenbilder umwandeln und somit die elektromagnetischen Wellen für das menschliche Auge sichtbar machen.
Um die Ausstellung nochmals zu vertiefen, besuchten wir im Anschluss den Vortrag von Herrn Nils Sparwasser, dem Abteilungsleiter im Bereich Wissenschaftskommunikation und Visualisierung am Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum des DLR (Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt), zum Thema „Der Globale Wandel im Satellitenbild – Möglichkeiten und Chancen der Erdbeobachtung“. Er zeigte auf, dass durch den Vergleich von älteren mit aktuellen Satellitenbildern die langsame Veränderung einzelner Landstriche sichtbar gemacht werden kann und dass durch Auswertung verschiedenster Falschfarbenbilder für den Menschen auf normalen Fotos nicht erkennbare Wandlungsprozesse kenntlich werden. Um dies noch einmal zu veranschaulichen, präsentierte er Bilder, die zum Beispiel eine, dank Falschfarbenbild, deutliche Unterscheidbarkeit zwischen Wald und Acker oder normalem und erzhaltigem Gestein ermöglichten. Außerdem erfuhren wir auch etwas über verschiedene Satellitentypen und deren Einsatzgebiete.
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