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DGNVKultur ist ein Gut unserer Gesellschaft, das in der heutigen modernen Welt immer weiter in den Hintergrund rückt. Vor allem das Wissen über andere Länder ist uns häufig nur in beschränktem Maße bekannt - dabei ist es gerade die Kultur, die es uns ermöglicht, in das Herz eines Landes zu sehen, die Einstellung der Menschen, ihre Lebensweise und ihre Gewohnheiten richtig zu verstehen und zu deuten.

Doch wie erlangt man das nötige Wissen, um Kultur und Politik verstehen und sich mit den Problemen der anderen Nationen auseinandersetzen zu können?

Diese Frage zu beantworten hat sich die DGVN, die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, zur Aufgabe gemacht. Ihr Ziel ist es, neben Politikberatung, die Bürger über die Entwicklungen und Ergebnisse der Arbeit der Vereinten Nationen zu informieren und offene und kritische Diskussionen wichtiger aktueller Themen zu initiieren. Hierbei steht vor allem im Mittelpunkt, das Interesse der Gesellschaft mehr auf internationale Beziehungen zu lenken und ihr dabei zu helfen, politische und wirtschaftliche Vorgänge und Handlungen besser zu verstehen. Um dieses Endziel möglichst effektiv umsetzen zu können, sind Schulen wirkungsvolle Möglichkeiten, der Gesellschaft das Verständnis für Politik und Wirtschaft nahe zu bringen.

Wie wird dieses Projekt umgesetzt?

Das P-Seminar „Fugger International Player Program“ organisiert in Zusammenarbeit mit der DGVN im Rahmen des Projektes „UN im Klassenzimmer“ einen zweitägigen Workshop, in dem die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine politische und wirtschaftliche Diskussion vorbereiten und simulieren. Man versetzt sich in die Rolle eines Vertreters eines bestimmten Landes, nimmt dessen Position ein und schildert den anderen Teilnehmern die wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten seiner Nation. Anschließend werden die genannten Themen diskutiert und man versucht, eine für alle Seiten akzeptable Lösung auszuarbeiten.

Was nehmen die Schüler von dem Projekt mit?

Die Schüler erlangen durch den Workshop vorrangig mehr Wissen über internationale Politik und Wirtschaft. Auch Selbstpräsentation, Selbstbewusstsein, sowie Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit werden durch das Projekt gestärkt, da man die Diskussion in Gruppen vorbereitet und seinen Standpunkt wie in einer "richtigen" Sitzung vor den anderen Teilnehmern präsentiert.

Da dieses Projekt neu für das Jakob Fugger Gymnasium ist und aufgrund der guten Organisation großen Erfolg verspricht, kann man dem kommenden Ereignis mit viel Optimismus entgegen sehen und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gutes Gelingen und zwei lehrreiche Tage wünschen.

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