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PPP 1Felix Kuschel (Abiturjahrgang 2017) hat ein Jahr in den USA, im Bundesstaat Michigan, verbracht und kann nun nach seiner Rückkehr ein klares Fazit ziehen: Ein voller Erfolg. Vor Allem das Kennenlernen einer neuen Kultur und neuer Menschen, die Verbesserung der Sprachkenntnisse, sowie die Förderung der eigenen Selbstständigkeit und Persönlichkeit empfand er als besonders positiv.

Felix besuchte die High School mit einem besonderen Programm, dem PPP. Das parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein Stipendium des deutschen Bundestages sowie des amerikanischen Kongress. Vor Allem Offenheit, Anpassungsfähigkeit und Mut sind gefragt. Jedes Jahr gehen mit dem Programm ca. 240 Jugendliche aus Deutschland in die USA um die Bundesrepublik zu repräsentieren. Sie halten Referate, engagieren sich ehrenamtlich und am Wichtigsten, sie fügen sich in die jeweilige Community ein.

Das PPP an sich existiert seit mehr als 30 Jahren und hat sich als Ziel gesetzt, die Deutsch-Amerikanische Freundschaft von jungen Jahren an zu stärken.

Die Stipendiaten werden durch ein dreistufiges Auswahlverfahren ermittelt. Der erste Schritt ist ein mehrseitiges Bewerbungsschreiben, bei dem die Bewerber erläutern weshalb sie sich für das Projekt geeignet halten und welche Ziele sie in den USA verfolgen möchten. Aus dem jeweiligen Wahlkreis werden anschließend die 15 am besten geeigneten Schüler ausgesucht. Bei einem anschließenden Treffen mit Mitarbeitern der Organisation, bekommen die Bewerber verschiedene Konfliktsituationen und Aufgaben gestellt, nach dem die zwei letzten Bewerber ausgewählt werden. Als letzter Schritt folgt ein Gespräch mit dem jeweiligen Politiker, bzw. Paten des Wahlkreises – in Felix Fall Ulrike Bahr von der SPD.

Ca. ein halbes Jahr vor Programmbeginn entscheidet ein Anruf des jeweiligen Abgeordneten über Erhalt oder Nichterhalt des Stipendiums. Wie im Falle Felix bedeutet dieser ein anstehendes Jahr voller neuer Erfahrungen, interessanter Herausforderungen und natürlich viel Spaß.

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