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Nachdem der aktuelle Abiturjahrgang gerade verabschiedet war, kamen 19 junge Damen und Herren, die vor 10 Jahren das Abitur am Jakob Fugger Gymnasium gemacht hatten, wieder an ihre alte Schule zurück. Die 10 Jahre waren spurlos an ihnen vorübergegangen, musste ihr damaliger, inzwischen ergrauter, Kollegstufenbetreuer neidlos anerkennen.

Bei einer fast zweistündigen Führung durch ihr altes Gymnasium waren sie nicht nur sehr erstaunt über die baulichen, sondern auch über die unterrichtlichen Veränderungen. Immer wieder kamen die Fragen, ob das denn nun besser sei als früher. Diese Fragen wurden meist offen gelassen.

Noch erstaunter waren sie, als sie am Haupteingang die Bilder des aktuellen Kollegiums sahen. Auch mir wurde dabei bewusst, welch ein Wandel im Kollegium sich die letzten 10 Jahre vollzogen hatte. Vielleicht lag es an dieser Tatsache, dass außer Herr Denzel, der zu vorgerückter Stunde noch erschien, kein Kollege erschienen war. Dies wurde von allen Schülen sehr bedauert.

Nach dieser anstrengenden Führung fand man sich in den Räumen der Philisteria Mercatura zu einer noch anstrengenderen Feier ein. Lange wurde über die schulischen Geschichten gelacht und je später der Abend wurde, desto mehr Kollegiaten von damals stießen dazu. Hier wurde klar, dass das Wochenende erst um 22.00 Uhr beginnt. Natürlich interessierte den alten Lehrer, was so aus seinen Schützlingen geworden ist und es haben alle zu etwas gebracht. Neben 2 Doktoren, die sich in der Wirtschaft gerade einen Namen machen, waren angehende und auch fertige Lehrer, Steuerprüfer, Medienfachleute, Stewardessen und noch vieles mehr dabei.

Entspannt plauderte man über längst vergangene Zeiten, über Späße, aber auch über Unzulänglichkeiten des Schulsystems. Für mich als Lehrer wurde hier ein unübsehbarer Erfahrungsschatz sichtbar, den ich sicher in den nächsten Jahren abrufen werde. Alle erklärten sich bereit, wenn gewünscht, Vorträge über ihren Werdegang und ihre Tätigkeiten, aber auch über Tipps für das spätere Berufsleben zu halten.

Die Gespräche waren so interessant, dass ich die Zeit völlig vergaß und erst um 2.00 Uhr morgens, als einer der ersten, die Veranstaltung verließ. Man hat halt doch nicht dieselbe Kondition wie die Jungen.

Geblieben ist neben all den Informationen aber auch ein gutes Gefühl, das Gefühl, dass es allen Spaß auf dem Fugger gemacht hat und dass sie gerne wieder zurückkommen, vielleicht, indem sie ihre Kinder in ein paar Jahren anmelden.

Weitere Bilder Jahrgangstreffen 2003 finden Sie hier!

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