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Allgäuer Sonnenschein, Flitzbox Solaris (JFG) und Ökoflitzer (JFG) – nicht nur mit solch kreativen Teamnamen punkteten die Siegermannschaften bei „Solarmobil Bayern 2015“, dem Regionalwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Hermann Köhler, dem Schulreferenten der Stadt Augsburg an der Hochschule Augsburg durchgeführt wurde. Erklärtes Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler für komplexe Technik mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien zu begeistern. Die (sonnen)strahlenden Gewinner dürfen das Land Bayern im Herbst nun sogar bei der Deutschen Meisterschaft in Karlsruhe vertreten.

SolarMobil 2015 2Wie schafft man es, ein schnelles und zugleich sehr leichtes Fahrzeug, das nur von Solarenergie betrieben wird, zu entwerfen und zu entwickeln? In der Ultraleichtklasse sollten hier die erfolgreichsten Solarmobile gefunden werden. Doch damit nicht genug: auch die überzeugendste Präsentation, die gelungenste Konstruktion und das ansprechendste Plakat gingen in die Bewertung mit ein.

P1020059 kleinIm spannenden K.o.-System wurde das schnellste Auto ermittelt. Das Gewinnerteam Allgäuer Sonnenschein ist bei diesem Wettbewerb kein Unbekannter mehr. Die Schüler der staatlichen Wirtschaftsschule Kempten siegten bereits zum zweiten Mal! Ihr Sonnenscheinflitzer war nicht nur der schnellste auf der Rennbahn, sondern punktete auch bei der Jury mit einer einmalig durchdachten Konstruktion: Gesamtmasse gerade mal knappe 70g! Ein ultrafester Schaumstoff als Baumaterial sowie auswechselbare Solarmodule machten es möglich. Diese konnten der wetterbedingt wechselnden Strahlungsintensität ideal angepasst werden konnten. Ultraleichte 3D-gedruckte Räder machten das Fahrzeug komplett.

Doch auch ausgefallene Ideen wurden belohnt: in der Kreativklasse standen konnte man mit ganz anderen Kriterien punkten. Flitzbox Solaris etwa, so heißt das Team um Maximilian Koch, Jens Reisinger und Jeremia Scholz, trat mit einer „fahrenden Landschaft“ an. Grundlegende Idee war es, den Energiemix der Zukunft darzustellen. So haben die drei Schüler des Jakob-Fugger-Gymnasiums ein Landschaftsmodell gebaut, in der die regenerativen Energiequellen mit einem Wind- und einem Wasserrad veranschaulicht werden.

Der in diesem Jahr erstmalig ausgelobte Preis „Bestes Newcomer Team“ geht an das Team Ökoflitzer vom Jakob- Fugger- Gymnasium Augsburg. In der Gesamtwertung hat das Team den 2. Platz erkämpft und auch die beste Jurybewertung erzielt (u.a. für das beste Plakat). Elias Kohut, Benedikt Fiener und Paul Thiele dürfen mit Ihrem Solarflitzer nun ebenfalls in Karlsruhe starten.

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Dankeswerterweise stellten sich Prof. Christine Schwaegerl (Fakultät Elektrotechnik) und Florian Scherle, Student der Elektrotechnik, als Jury zur Verfügung. So konnten die Schülerinnen und Schüler gleich vor Ort mit Experten fachsimpeln und sich Rat und Tipps für den nächsten Start holen. Auch eine kleine Alumni-Fan-Gemeinde hat dieser junge Wettbewerb bereits: Aus dem Team der letztjährigen Organisatoren erklärten sich Jannik Vogt und David Schilling spontan bereit, sich bei der Moderation und in der Jury einzubringen.

Die Veranstaltung wurde vom VDI Bezirksverband Augsburg und von der Siemens AG – Niederlassung Augsburg unterstützt.

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