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Hier geht's zum Video des Aktionstages!Hier geht's zum Video des Aktionstages!Am 09. Februar 2010 war das NanoShuttle – eine Initiative des „Cluster Nanotechnologie“ extern.gif – bei uns am Jakob-Fugger-Gymnasium zu Besuch. Dieses Shuttle ermöglicht Schulen einen Einblick in die Welt der Nanotechnologie, da es unter Anderem mit hochtechnologischen Mikroskopen, sowie verschiedensten Experimenten ausgestattet ist. Die Schülerinnen und Schüler wurden an dem „Nanonachmittag“ zunächst in zwei Gruppen geteilt. Für die Einen begann der Shuttle-Besuch zunächst mit einem Vortrag mit grundlegenden Informationen zur Nanotechnologie. Der Vortrag – von Michael Völker – verschaffte den SchülerInnen und LehrerInnen ein kurzes und umfassendes Bild über die Nanotechnologie, ihre Anwendungsgebiete und Risiken.

Hier geht's zum Video des Aktionstages!Die TeilnehmerInnen des P-Seminars hatten durch vorhergehende Informationsveranstaltungen zum Thema Nanotechnologie schon ein gewisses Vorwissen, wodurch sie bei der Verständlichkeit des Vortrags und der folgenden Experimente einen Vorteil hatten. Anschließend an den Vortrag wechselten die Gruppen vom Vortrag zu den Experimenten und andersrum.

Das NanoShuttle hatte zahlreiche Materialien und Versuche dabei:

  • Nanotextilien die den „Lotus-Effekt“ zeigen (Minimieren der Kontaktfläche – keine Haftung von beispielsweise Wasser an beschichtetem Material)
  • Nanotextilien die den „Gecko-Effekt“ zeigen (Maximieren der Kontaktfläche – Haftkontakte zwischen Nanohaaren und zum Beispiel einer Glasoberfläche)
  • Ferrofluide (In einer Trägerflüssigkeit kolloidal¹ suspendierte magnetische Nanopartikel)
  • Aerogele (Festkörper mit nanometerfeinen Poren – zu 99,8% aus Luft bestehend – extrem leicht und gut isolierent)
  • Nano-Ruß-Beschichtung (Beschichtung eines Materials mit Ruß – Abperlen von auftreffendem Wasser, das den Schmutz (Ruß) mit sich nimmt)

Zu guter Letzt erhielten die interessierten SchülerInnen und LehrerInnen noch einen Einblick in die Technik eines konfokalen Mikroskops. Diesen Mikroskop unterscheidet sich vom normalen Lichtmikroskop indem nicht das gesamte Präparat beleuchtet wird, sondern immer nur punktuell, wodurch zu keiner Zeit gesamte Bilder, sondern immer nur optische Schnitte entstehen. Mit Hilfe eines Computers können diese einzelnen Schnittbilder dann zu einer ganzen, räumlichen Darstellung zusammengefügt und anschaulich abgebildet werden. Der Besuch des NanoShuttles war sehr beeindruckend und sehenswert, da man wahrscheinlich nie die Gelegenheit bekommt solche präzisen und hochmodernen Geräte oder Materialien zu Gesicht zu bekommen.

Hier extern.gif finden Sie den Film den Florian Steyer (Q11) anlässlich dieses Aktionsnachmittages gedreht hat!

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