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Die Mathematik – jeder kennt sie, jeder braucht sie. Und aus diesem Grund haben die Studenten und Studentinnen der Universität Augsburg einen „(Sams-)Tag der Mathematik" veranstaltet, an dem von verschiedensten Schulen aus Augsburg und Umgebung Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 – 10 teilnahmen.

Wir kamen also an der Universität an und bemerkten, dass das JFG die größte Schülergruppe mobilisieren konnte. Die Stimmung unter uns Schülern war super. Im Juragebäude, Erarbeitungin dem die Veranstaltung auch stattfand, bildeten wir Gruppen und meldeten uns an. An der Anmeldung bekamen wir dann jeder eine Stofftasche mit Getränkegutscheinen, einem Überraschungs-Gutschein und einem Zeitplan für den Tag. Außerdem erhielten wir als Gruppe noch ein Blatt zum Aufschreiben von Lösungen der Matheaufgaben. Und schon begann eine Aufwärmaufgabe für die einzelnen Gruppen; Das Notieren von Name, Klasse, Schule und Adresse auf eine schon vorgefaltete Schablone, die zusammengefaltet einen Frühlingskranz aus Kaleidozyklen ergab und aufgehängt wurde. So entstand ein buntes Gästebuch aus mathematischen Formen. Kurz darauf sammelten wir uns im riesigen, aber dennoch ziemlich gefüllten Hauptsaal des Gebäudes und es wurde uns in einer Begrüßungsrede der Ablauf des Tages erklärt. Am Ende der Begrüßungsrede durften wir im Zeitraum von 10:20 Uhr bis 11:50 Uhr in individueller Reihenfolge 10 Mathe-Sachaufgaben lösen.

Ein Beispiel für eine Aufgabe: Fridolin hat eine Quaderbox mit Zuckerwürfeln (25 x 10 x 5 Zuckerwürfel). Am 1. Tag ist er 20% der Zuckerwürfel der obersten Schicht. Am 2. Tag isst er 75% der der übrig gebliebenen Zuckerstückchen der oberen Fläche. Wie viele Zuckerwürfel hat er noch?

Die Aufgaben waren in verschiedenen Räumen aufgehängt und der Schwierigkeitsgrad variierte natürlich je nach Jahrgangsstufe (Stufe 1: Klasse 5–6, Stufe 2: Klasse 7–8, Stufe 3: Klasse 9–10). So wurden unsere grauen Zellen gefordert und wir blieben dennoch in Bewegung. Die Lösungen konnten wir auf das in der Stofftasche enthaltende Blatt schreiben. Die darauffolgenden 25 Minuten zwischen 11:50 Uhr und 12:15 Uhr dienten als Pause. Außerdem stellte die Uni eine Menge an belegten Semmeln und Butterbrezen bereit.

Nach der Mittagspause durften wir bis 14:00 Uhr zwischen 10 Workshops und Vorträgen wählen, welche alle mit Mathematik zu tun hatten und doch so unterschiedlich waren. Von Vorträgen über das Geheimnis der Zahl 5 und Workshops, in welchen man mit Pascalschen Dreiecken arbeitete, bis hin zum Arbeiten mit Computern war alles geboten. Zum Schluss trafen wir uns dann wieder im Hauptsaal. Sieger JFGDort wurden dann die Gewinner der Preise ausgelost. Das Prinzip war ganz einfach. Je mehr Punkte eine Gruppe hatte, desto mehr Lose des Teams kamen in den Lostopf. Zu gewinnen gab es verschiedenste Brettspiele, Kleidung und Ähnliches. Zwei Teams unserer Schule konnten in ihren Jahrgangsstufen den 1. Platz erreichen. Im Wettbewerb der 9. und 10. Klassen waren Daniel Dakhno, Luisa Kirsch, Dennis Pohland und Henri Tomic erfolgreich. Bei den Fünft- und Sechstklässlern konnten Fabian Buckley, Habib Isler und Florian Meuer das Spiel „Elfer raus" als Hauptpreis mit nach Hause nehmen. Danach wurden wir verabschiedet und alle bekamen unter Abgabe des „Überraschung-Gutscheins" noch eine Tüte mit 5 Würfeln geschenkt. Auch hier war gleiches ziemlich verschieden, denn auf den Würfeln waren nicht nur Zahlen von 1 – 6, sondern auch Zahlen von 1 – 9, 100 – 900, 1000 – 9000 und Rechenzeichen (Plus, Minus, Mal, Geteilt) abgebildet.

Ein besonderer Dank geht an an unsere Begleitlehrerinnen Frau Holzamer und Frau Unglert für die perfekte Organisation!

 

Gruppenbild TdM14 Header

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