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Am Freitag, den 22.07.2011 fand in den fünften Klassen der Mathetag statt. Jede der vier Klassen ging von Lehrer zu Lehrer in verschiedene Klassenzimmer. Insgesamt gab es vier Stationen.

Die erste Station war das TANGRAM bei Frau Holzamer. Die Schüler bauten und legten hier Quadernetze, Würfelnetze und andere Figuren aus Tangram-Teilen. Tangram ist ein chinesisches Legespiel aus sieben geometrischen Figuren. Man muss die sieben Teile so zusammenfügen, dass sich die Umrisse von bestimmten vorgegebenen Figuren ergeben. Dies können Schiffe, Häuser, Tiere oder menschliche Gestalten sein. Viel Freude hatten die Schüler dabei, eigene Figuren zu erfinden.

Die zweite Station war die ZAHLENZAUBEREI bei Frau Heinzle. Hier lernten die Schüler die blitzschnelles Rechnen mit natürlichen Zahlen. So konnten sie nach kurzer Einführung eine Rechnung wie zum Beispiel 47 ∙ 53 in nur 5 Sekunden lösen und waren somit schneller als mit dem Taschenrechner. Auch lernten die Schüler, jede beliebige Zahl mit 11 zu multiplizieren ohne wirklich zu rechnen.

Die dritte Station war der SOMAWÜRFEL bei Frau Kestner. Die Schüler bauten mit Somateilen Figuren und zeichneten diese. Der Somawürfel ist ein mechanisches Geduldspiel, bei dem aus sieben Teilen ein 3x3x3 Würfel zusammengesetzt wird. Diese sieben Teile sind unregelmäßige Körper, die aus drei oder vier Einzelwürfeln bestehen. An 5 Stationen konnten die Schüler ihr räumliches Vorstellungsvermögen, die Fähigkeit des Problemlösens und ihr Durchhaltevermögen testen und weiterentwickeln. Folgende Stationen wurden bearbeitet:

  • Somawürfel auf Grund von Seitenansichten zusammen bauen
  • Komplexe Würfelbauten aus Sicht der vier Himmelsrichtungen herstellen.
  • Oberflächeninhalt und Netze der Somateile bestimmen und Drehsymmetrien entdecken.
  • Somateile als 3D Gebilde auf Punktepapier zeichnen
  • Würfelgebilde aus einer unterschiedlichen Anzahl von Somateilen zusammen setzen.

Die vierte Station war die KOMBINATORIK bei Frau Maurus. Die Schüler sollten sich überlegen, auf wie viele verschiedene Weisen Harry Potter seine Fahne bemalen kann. Manche Schüler konnten diese Aufgabe im Kopf lösen und andere zogen es vor, das Problem zunächst zu veranschaulichen. Gemeinsam wurden dann verschiedene systematische Darstellungen besprochen.

Den Schülern machte es großen Spaß diese Form der Aufgaben durch Knobeln und späteres strategisches Vorgehen zu lösen.

Weitere Bilder vom Projekttag finden Sie hier intern!

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