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Der Dienstag begann leider mit einer schlechten Nachricht: Der umgebuchte Flug der spanischen Gruppe wurde in letzter Minute auch wieder abgesagt und somit findet die Proejktwoche ohne spanische Beteiligung statt !

Der Vormittag war ein weiterer „Arbeitstag“, bei dem wir in der Schule blieben, nach einem langen Reisemontag. Ein Vertreter der Coo.Pro.Con. Technologien erklärte uns, in einem Workshop die Funktionsweise von Wärmepumpen und alles, was damit zu tun hat. Neben den ausführlichen technischen Erklärungen ging er auch auf die verschiedenen Bauarten und Anwendungsberieche ein. Hierbei tauchte erneut die Geothermie (vgl. Bericht vom Montag), die als ein Wärmereservoir verwendet werden kann, auf.

Dann kam die Punkteverteilung der ersten „Challenge“, die am Vortag ausgetragen wurde. Anschließend stellte jede Gruppe der zweiten Projektphase ihre (vorzeitigen) Ergebnisse vor:

  • Ein Windrad mit vertikaler Achse im Vergleich mit der vertikalen Version, bei der Stromerzeugung aus verschiedenen Entfernungen von der Windquelle geprüft wurde
  • Ein Windkraftfahrrad, bei dem der Rahmen und ein Reifen umfunktioniert wurden (Durch zwischen den Speichen installiertes Aluminium als Flügel wurde Auftrieb erzeugt)
  • Eine Kiste, die die sich im Sommer stark aufheizenden Klassenzimmer wiederspiegeln sollten. Hier wurde versucht mit einer "bottleswall" einen Temperaturausgleich herbeizuführen.
  • Die deutsche, sowie italienische Version der Solarlampe für Afrika, um in nicht elektrifizierten Regionen das Lernen für Schüler abends nachts nach der Arbeit zu erleichtern
  • Eine Graetzel Zelle aus Italien
  • Eine Solaranlage, bei dem durch eine Linse Licht auf eine Stelle konzentriert wird
  • Die deutsche und italienischen Versuche und Ergebnisse zur Erzeugung von Biodiesel
  • Eine stromerzeugende Toilettenspülung (Die rotierende Turbine wurde zwischen dem Wasservorrat und der „Notfallstelle“ installiert)
  • Eine Wasserkraftschnecke, was eine etwas abgewandelte Version von der Archimedischen Schraube darstellt

Das offizielle Meeting mit dem Direktor der Schule fand danach statt, wobei jeweils die Geschenke der Städte ausgetauscht wurden. Die Belohnung war dann, das von der Schule spendierte Mittagessen. Der Nachmittag stellte uns vor die ungewöhnliche Aufgabe, den Comenius-Song mithilfe eines Produzenten und des Musiklehrers aufzunehmen. Neben den zwei Solisten, Simin (GER) und Laura (I), sang der Rest den Refrain im Chor. Damit war die Arbeit getan und wir hatten Freizeit.
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