Menü
wissenschaft_im_dialog_logo.jpg

Auf Initiative von Herrn Bethe nahmen sieben Schüler des Jakob-Fugger-Gymnasiums beim Schülerparlament zum Thema Gehirnforschung im bayerischen Landtag in München teil. Die beteiligten Schüler waren: Carina Wiedemann, Mert Yildiz (beide 11b), Alina Jessel, Didem Karabulut, Isabella Zerr, Philipp Potsdada und Fabian Schmied (alle K12). Organisiert wurde die Veranstaltung von der "Heinz-Schwarzkopf-Stiftungextern.gif in Zusammenarbeit mit "Wissenschaft im Dialog" extern.gif.

Am ersten Tag wurden die Teilnehmer im Museum "Mensch und Natur" extern.gif in Schloss Nymphenburg auf die Abgeordnetenarbeit eingestimmt. Neben Kennenlernspielen der sieben Arbeitsgruppen, die jeweils einen Teilnehmer vom JFG enthielten, fand dort ein Einführungsvortrag von Prof. Dr. Oliver Behrend extern.gif von der Ludwig-Maximilian-Univeristät München extern.gif statt. Anschließend wurden die einzelnen Arbeitsgruppen bei einer Führung im Museum weiter über das Thema informiert.

Am späten Nachmittag wurden die Schüler per Bus ins Maximilaneum gefahren, wo die erste Diskussionsrunde der Arbeitsgruppen stattfand. Die einzelnen  Themen der Gruppen waren zum Beispiel: "Die Leistungsgesellschaft der Zukunft: Kein Erfolg ohne Droge?", "Mit High-Tech zu immer früheren Krankheitsdiagnosen: Auf dem Weg zu einer homogenen Gesellschaft?" oder "Die weitere Entwicklung des "Brain Reading": Ein Scanner für die Gedanken?".

schuelerparlament09.jpg 

Der zweite Tag war ganz der Arbeit in den entsprechenden Gruppen gewidmet. Am Vormittag wurde lange über die Themen diskutiert und schließlich  wurden Thesenpapiere vorbereitet, die die Ergebnisse der Gruppe  und die Forderungen an die Politik festhalten sollten. Nach dem Mittagessen im "Steineren Saal" direkt neben dem Plenarsaal des Landtags wurden in den Gruppen Experten aus der Wissenschaft begrüßt, die die Fragen der Schüler beantworten konnten. Im Nachhinein wurde nochmals über das Thesenpapier diskutiert und gegebenfalls aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse geändert.

Am dritten und letzten Tag fand die Debatte im Plenum statt, bei der die einzelnen Forderungen der Gruppen diskutiert wurden. Dabei wurde für jedes Thema eine 45-minütige Diskussion vorgesehen. Nach dem Vortragen der Forderungen, wurden diese von einem Gruppenmitglied in einer dreiminütigen Rede erläutert und begründet. Die anderen Delegierten hatten die Möglichkeit in einer sogenannten "Angriffsrede" auf die Thesen zu reagieren. Danach begann die offene Diskussion. Vor der Abstimmung bekam die antragstellende Arbeitsgruppe erneut die Möglichkeit einer dreiminütigen Rede. Bei den darauf folgenden Abstimmungen wurde der überwiegenden Mehrheit der Forderungen durch das Plenum zugestimmt.

Zum Abschluss des Programms wurden alle verabschiedeten Forderungen an Vertreter aus Politik und Wissenschaft übergeben.

Nach der dreitägigen Veranstaltung lässt sich vor Allem feststellen, das die Teilnehmer unheimlich viel lernen konnten. Neben dem gewonnenen Wissen über das Thema "Hirnforschung", wurden die Schüler auch mit dem Ablauf von parlamentarischen Debatten  vertraut gemacht. Deshalb können wir nur empfehlen an derartigen Veranstaltungen teilzunehmen, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet.
Zum Seitenanfang