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Das eine ist das W-Seminar „Waschaktiv“ und das andere ist die Neugier auf einen gemeinsamen Abend, der uns in ungewohnter Weise etwas abverlangen würde. Gerade noch hatten wir es geschafft in die letzte Aufführung der Oper „Die weiße Rose“. Keine leichte Aufgabe, die letzten Stunden der Geschwister Scholl auszuhalten. Weder musikalisch noch intellektuell gab es in dem 1986 von dem Dresdner Komponisten Udo Zimmermann zur Kammeroper umgestalteten Werk eine Verschnaufpause.

Die beiden Hauptdarsteller Samantha Gaul und Giulio Alvise Caselli gingen in ihrem jugendlichen Alter durch Gesang und intensives Spiel unter die Haut. Ein Übriges tat der von der jungen Regisseurin Seolleyeon Konwitschny klug eingesetzte Bewegungschor, der die von den Nazis manipulierte Masse Mensch als Kontrast zu den Geschwistern Scholl darstellte.

„Das Stück hat mich fasziniert und tief berührt durch die dramatische Präsentation und den aufregenden, lauten Schluss.“

„Ich war nach dem Opernbesuch verwirrt und verblüfft.“

„Die Vorführung war sehr anschaulich und auf eine eigene moderne Art präsentiert.“

„Ich finde es schön, dass wir diesen gemeinsamen Abend so verwirklicht haben.“

 Unser Dank gilt der Theaterpädagogin Nicoletta Kindermann, die durch Lehrersichtprobe und Themenmappe die Basis schuf für diesen fächerübergreifenden Opernfreitag.

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