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Jährlich verlassen viele Schüler und Schülerinnen mit bestandenem Abitur unsere Schule. Von Einigen hören wir dann nach 10 Jahren wieder etwas und sind dann ganz begeistert, was unsere Schüler alles gemacht und erreicht haben. Um nicht immer so lange zu warten, hat sich ein Schüler des Abiturjahrgangs 2013 bereit erklärt, in einem zweimonatigem Abstand etwas über sein Abenteuer zu berichten. Sebastian Mikuska ist mit einem Stipendium in die USA gegangen und was er dort erlebt, erfahrt ihr in Wort und Bild immer wieder im laufenden Schuljahr:

So verlief der erste Monat

Am 17. August 2013 kam ich spätabends am Flughafen John F. Kennedy an. Dort erwarteten mich zwei Mitspieler, welche mich nach Lakewood, New Jersey, brachten. Die erste Nacht verbrachte ich bei meiner neuen “american family”, welche mich mit offenen Armen empfing und jetzt schon wie einen Sohn behandeln.

Bei meiner Ankunft war ich todmüde nach dem 9 Stunden Flug und mein Englisch war auch nicht gerade gut. Deshalb hatte ich ziemliche Schwierigkeiten überhaupt etwas zu verstehen. Doch es wurde von Tag zu Tag besser und da alle Leute hier sehr offen und hilfsbereit sind, habe ich mich gleich ziemlich wohl gefühlt, obwohl ich manchmal mein schönes Augsburg und meine Familie vermisst habe.

Doch es gab nicht viel Zeit, um darüber nachzudenken, da die Pre-Season begann, in anderen Worten – ich hatte 3 Mal am Tag Fußballtraining. Mein Tag bestand nur aus Fußball, Essen und Schlafen und nach 1 ½ Wochen Vorbereitung begann schon die Saison plus Uni. Somit hatte ich nur noch einmal am Tag Training und Montag bis Freitag Unterricht. Insgesamt habe ich 5 Klassen, 4 davon habe ich zwei Mal die Woche à 75 Minuten. Es ist viel leichter als in Deutschland, zumindest der Anfang. Wenn man bedenkt, dass ich in Deutschland keine Leuchte in Mathe war, hatte ich hier im ersten Mathetest 96 von 100 Punkten. Aber ich merke schon wie es immer schwerer wird und wir haben richtig viel an “homework” zu tun. Über den Unterricht kann ich gerade nicht viel sagen, weil es der Beginn des Semesters ist, aber Mitte Oktober sind die ersten mid-term Prüfungen und dann wird zum ersten Mal abgerechnet.

Die Saison läuft nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, da wir 3 Torhüter sind und ich als Freshman (Studienbeginner) habe keine Erfahrung und deshalb ist zurzeit der andere Torwart im Tor, welcher schon zwei Jahre Erfahrungen vorweisen kann. Jedoch hat mein Trainer gesagt, dass ich auf dem gleichen Level bin und einfach nur hart trainieren muss und dann meine Chancen bekommen werde und er sieht mich für die nächsten Jahre als Nummer 1. Wir werden sehen. Auf jeden Fall habe ich schon ein paar Minuten spielen dürfen und das ist ein unglaublich tolles Gefühl. Ich bin sehr froh, diesen Schritt gemacht zu haben und fühle mich sehr wohl hier in der USA, weshalb ich meinen Bachelor hier erlangen möchte.

Weitere Bilder findet Ihr in "meiner" Fotogalerie! Viel Spaß und bis nächsten Monat...

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